Plasmanitrieren

Verschleißschutz für mechanisch hoch beanspruchte Teile

Plasmanitrieren

Verschleißschutz für mechanisch hoch beanspruchte Teile

Plasmanitrieren mit Verbindungsschicht (PN)

Das Plasmanitrieren ist ein thermochemisches Verfahren zum Anreichern der Randschicht eines Werkstücks oder Bauteils mit Stickstoff. Aufgrund des Stickstoffangebotes bildet sich eine Diffusionsschicht und eine Verbindungs- / Ausscheidungsschicht. Wegen des hohen Verschleißwiderstands eignet sich dieses Verfahren besonders für mechanisch hoch beanspruchte Teile.

Verbindungsschicht: bis zu 15 µm
Ausscheidungsschicht: bis zu 0,8 mm

Einige Anwendungsbeispiele:

  • Achsen
  • Aluminiumdruckgusswerkzeuge
  • Antriebswalzen
  • Extrusionsschnecken
  • Formeneinsätze
  • Glasformen
  • Kunststoffspritzwerkzeuge
  • Kurbelwellen
  • Maschinenbauteile
  • Pressstempel
  • Pumpenteile
  • Schnecken
  • Spannhebel
  • Wellen
Plasmanitrieren
Plasmanitrieren

Plasmanitrieren ohne Verbindungsschicht (verbindungsschichtfreies PN)

Beim verbindungsschichtfreien Plasmanitrieren bildet sich wegen des geringen Stickstoffangebotes nur eine Ausscheidungsschicht. Die Bildung einer Verbindungsschicht wird vermieden. Dies ermöglicht eine deutliche Steigerung der Dauerfestigkeit durch das Einbringen von Druckeigenspannung in die zähe Randschicht.

Verbindungsschicht: 0-3 µm
Ausscheidungsschicht: ≤ 0,3 mm

Einige Anwendungsbeispiele:

  • Auswerferstifte
  • Biegewerkzeuge
  • Bohrer
  • Federn
  • Geberräder
  • Kolbenringe
  • Kupplungsfedern
  • Prägewerkzeuge
  • Schneidwerkzeuge
  • Stanzwerkzeuge
  • Tellerfedern
  • Torsionsdämpferfedern
  • Ventile
  • Ventilfedern
  • Zerspanungswerkzeuge

Plasmanitrieren für perfekte Oberflächen

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