ELTROPULS Verfahren

ELTRO hat die Puls-Plasma-Technologie für die industrielle Veredelungspraxis von Randschichten nutzbar gemacht. Das beweist eine Vielzahl von Patentschriften. Seitdem entwickelte sich diese Technologie zum Standard für thermisch-chemische Oberflächenbehandlung.

Das ELTROPULS Verfahren ist ein umweltfreundliches und Ressourcen schonendes Nitrierverfahren zum Schutz von Bauteilen und Werkzeugen vor Verschleiß, Korrosion und zur Festigkeitssteigerung.

Bewertung des Verfahrens

Vorteile der behandelten Bauteile

  • außerordentlich verschleißfeste Oberfläche *)
  • extrem harte Randschicht *)
  • große Erhöhung der Dauerfestigkeit *)
  • Erhöhung des Korrosionswiderstandes *)
  • beste Gleiteigenschaften *)
  • extrem hoher Widerstand gegen "Fressen" *)
  • geringere Rauhigkeitszunahme als bei einer Nitrierbehandlung im Gas oder Salzbad
  • partielles Nitrieren durch Abdeckung eröffnet neue Möglichkeiten bei Verbundkonstruktionen
  • äußerst verzugsfrei
  • beste Maß- und Formbeständigkeit
  • Bauteile direkt auf Fertigmaß produzierbar, durch definierte Volumenzunahmen
  • Einsatztemperaturen bis 500°C ohne Härteverlust möglich
  • Bauteil-Recycling ohen zusätzliche Einschränkungen

*) abhängig von den gewählten Verfahrensparametern

 

Einschränkungen

  • Plasma dringt nicht in Spalte < 0,6 - 0,8 mm ein, dies bedingt meist ein definiertes Chargieren
  • Es eröffnet die Möglichkeit, durch einfaches, mechanisches maskieren Werkstückbereiche gezielt vom Nitrierprozess auszuschließen

 

Vorteile der Verfahrens

  • kompakte, dichte Verbindungsschichten *)
  • Einsatz kostengünstiger Stähle möglich
  • anwendbar bei allen Stahlsorten sowie Guss- und Sintereisenwerkstoffen
  • für passivierende Werkstoffe (Rostfreier Stahl und Titan) geeignet
  • Reste von Kalibriermitteln können in der Aufheizphase sicher entfernt werden
  • reproduzierbare Randschichteigenschaften
  • enge Toleranzen im Behandlungsergebnis
  • sehr gute Optimierungsmöglichkeiten des Schichtaufbaus bezüglich Beanspruchung
  • umweltfreundlich
  • Ressourcen schonend
  • geringer Medienverbrauch
  • niedrige Behandlungstemperaturen (ab 350 °C bis max. 520 – 560 °C)
  • kein Abschrecken erforderlich
  • sehr gute Integrierbarkeit in vorhandene Fertigungslinien
  • Prozesskombinationen sind möglich (z.B. Nitrieren + Oxidieren)
  • stückbezogen niedrige Verfahrenskosten