Anlagen zum Nitrieren und Nitrocarburieren im Plasma

Anlagensysteme

Die Arbeitsabläufe in der Fertigung untergliedern sich unabhängig vom Ofentyp in die Teilprozesse

- Beladen,
- Pulsplasmaprozess ( Erwärmen/Thermochemischer Prozess/Abkühlen)
- und Entladen.

Eine typische Kostenverteilung eines Plasmanitrierprozesses gestaltet sich wie folgt:

60%   Kapitalkosten
35%   Lohnkosten
  5 %  Verbrauchsmaterial.

Da die günstigen Verbrauchskosten des Plasmanitrierens die etwas erhöhten Kapitalkosten praktisch
immer ausgleichen, sind die Lohnkosten der entscheidende Faktor beim Vergleich der Wirtschaftlichkeit
mit anderen Verfahren. Wesentliche Kosteneinsparungen sind durch die Erhöhung der Anlagenverfügbar-
keit zu erzielen. Insbesondere bei einschichtigem Batchbetrieb hat sich in diesem Zusammenhang das
Doppelbodenkonzept bewährt. Optimale Wirtschaftlichkeit bei höchster Qualität bieten bei entsprechender
Stückzahl vollautomatische in die Linie integrierte Systeme mit automatischen Be- und Entladevorrichtungen.
Bei diesen Systemen werden die Teile kontinuierlich über entsprechende Transporteinrichtungen der
Anlage zugeführt und verlassen diese wieder kontinuierlich. Im Idealfall geschieht dies ohne Unterbrechung.
Die Produktivität wird dabei in Sekunden pro Teil angegeben. Anlagen mit 2 oder 3 Sekunden pro Teil
wurden bereits realisiert.

[ weiter ] (Beispiele für vollautomatische Anlagensysteme)